Vom Apfel zum Saft
Wie entsteht Apfelsaft?
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Saft ist nicht gleich Saft. Es gibt ihn pur oder verdünnt, naturtrüb oder klar. Für die Herstellung dürfen nur frische, gesunde und reife Äpfel verwendet werden.
In unterschiedlichen Verfahrensschritten entstehen folgende Getränke:
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Foto: VdF Verband
der deutschen Fruchtsaftindustrie e.V.
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Direktsaft
Mostereien verarbeiten Äpfel als erstes zu Direktsaft, der die Grundlage für alle anderen Säfte darstellt. In einem Liter Direktsaft stecken etwa sieben Äpfel (1,5 Kilogramm). Folgende Arbeitsvorgänge vom Apfel bis zum Direktsaft sind nötig:
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Reife Früchte waschen und verlesen.
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In der Mühle zu Maische vermahlen.
- Maische pressen, es entsteht naturtrüber Apfelsaft mit Fruchtfleisch.
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Saft zentrifugieren, dadurch werden grobe Trübstoffe wie Fruchtfleisch und Schalenreste abgetrennt.
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Naturtrüben Apfelsaft abfüllen oder zu klarem Saft filtrieren und als klaren Apfelsaft abfüllen.
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Saft pasteurisieren, das heißt wenige Sekunden auf 85 Grad Celsius erhitzen, damit der Saft nicht gärt.
Der "Direktsaft" enthält 100 Prozent Fruchtsaft. Enthält dieses Getränk natürlicherweise zu wenig Zucker dürfen die Hersteller 15 Gramm Zucker je Liter zusätzlich beimischen. Ein Zusatz von Farb- oder Konservierungsstoffen ist nicht erlaubt, aber der von Antioxidationsmitteln wie Pro-Vitamin A, Vitamin C und E.
100 Prozent Apfelsaft aus Konzentrat
Um Apfelsaft möglichst Platz sparend zu lagern und zu transportieren, wird dem Direktsaft mit Hilfe eines so genannten Vakuumverdampfers Wasser entzogen. Auf diese Weise entsteht ein Konzentrat. Bevor die Ware in den Handel gelangt, wird die gleiche Menge Flüssigkeit in Form von Trinkwasser wieder zugesetzt und der Saft abgefüllt. Der Fruchtsaftgehalt bleibt so zu 100 Prozent bestehen. Farb- oder Konservierungsstoffe dürfen auch hier nicht zugesetzt werden.
Apfelnektar, Apfel-Fruchtsaftgetränk
Zur Herstellung dieser Getränke wird Apfelsaft verdünnt. Die Produzenten verwenden für einen Liter Getränk 300 bis 500 Milliliter Saft. Den Rest füllen sie mit Wasser, Zucker, Süßstoffen und eventuell Antioxidationsmitteln auf.
Lesen Sie dazu unseren Beitrag:
Apfelsaft mit feinen Unterschieden