"Konzentrierte Milch": Kondens- und Trockenmilcherzeugnisse
Warum wird Milch eingedampft oder getrocknet?

Foto: Milch & Markt
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Wird pasteurisierte oder sterilisierte Rohmilch nach Einstellen des Fettgehaltes bei etwa 60 bis 70 Grad Celsius schonend eingedampft, entsteht Kondensmilch.
Die Milch dickt dabei auf rund die Hälfte ihres ursprünglichen Volumens ein, indem Wasser verdunstet. Kondensmilch hält ungeöffnet mindestens ein Jahr.
Ungezuckerte Kondensmilch wird in vier Fettstufen angeboten:
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Erzeugnis
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Fettgehalt in Prozent
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Kondensmilch (kondensierte Kaffeesahne)
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mindestens 15
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Kondensmilch (kondensierte Vollmilch)
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mindestens 7,5
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Teilentrahmte Kondensmilch
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1-7,5
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Kondensmagermilch (kondensierte Magermilch)
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höchstens 1
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Gezuckerte Kondensmilch ist durch den Zucker automatisch haltbar, sie muss nicht sterilisiert werden. Sie wird in drei Fettgehaltsstufen hergestellt und findet fast ausschließlich in der Süßwarenindustrie Verwendung.
Trockenmilcherzeugnisse
Wird der Milch das Wasser durch Verdampfen vollständig oder weitgehend entzogen, entsteht Milchpulver oder Trockenmilch. Sie kann aus Vollmilch, teilentrahmter Milch, aus Magermilch oder Milcherzeugnissen hergestellt werden. Der Wassergehalt von Trockenmilcherzeugnissen darf höchstens fünf Prozent, bei Buttermilchpulver sieben Prozent betragen.
Diese Produkte finden vor allem in der weiteren Verarbeitung zu Säuglingsmilcherzeugnissen, Milchpulver und Milchschokolade Verwendung.