Knoblauch
Allium sativum L.
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Synonyme
Knobloch, Knufloch, Knafloch, Knofel
Geschichte
Der Knoblauch stammt aus Fernost und wurde dort schon 3000 v. Chr. als Heil- und Gewürzpflanze genutzt.
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Foto: BLE, Dominic Menzler
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Besonderheiten
Botanisch gesehen handelt es sich bei der Knoblauchknolle um eine Zwiebel. Genutzt werden die Zehen und in geringem Umfang auch das frische Blatt.
Standortbedingungen
Knoblauch benötigt mittelschwere, tiefgründige und durchlässige Böden. Er liebt mildes und sonniges Klima. Staunässe verträgt er hingegen schlecht.
Fruchtfolge und Mischkultur
Knoblauch ist für den Mischanbau hervorragend geeignet: Er schützt andere Pflanzen vor Schadinsekten (z. B. Möhrenfliege), Krankheiten (z. B. Kräuselkrankheit an Pfirsich) und Vogelfraß (Beerensträucher, frische Saat und Keimpflanzen). Zwischen Rosen gepflanzt soll er deren Duft verstärken. Als Nachkultur empfehlen sich Endivie und Feldsalat.
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Pflanzung
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September/Oktober oder März/April
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Abstand
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20 cm x 10 - 15 cm
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Pflanztiefe
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4 - 6 cm
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Düngung
Knoblauch ist eine Stickstoff liebende Pflanze. Daher empfiehlt sich der Anbau nach Leguminosen (z. B. Erbsen, Bohnen) oder einer Gründüngung (z. B. Phacelia). Anderenfalls wird vor der Aussaat reichlich Kompost, eventuell gemischt mit Hornmehl, in den Boden eingebracht.
Pflege
Keine besonderen Pflegemaßnahmen
Schädlinge und Krankheiten
Lauchmotte, Zwiebelfliege, Nematoden, Falscher Mehltau, Zwiebelbrand, Zwiebelrost
Ernte und Lagerung
Ab etwa Juli/August, wenn die Blätter abgestorben und gelb sind, kann geerntet werden. Die welken Pflanzen können nun bis in den Oktober aus dem Boden gezogen werden. Zum Trocknen kann man den Knoblauch an einem kühlen und trockenen Ort einschichtig in Regale legen oder am welken Laub zu Zöpfen flechten und aufhängen.
Jörg Planer, Alfter